| Die Kenntnis der Stabilität eines Baumes ist oft Schicksalsfrage für den Baum. Die Anforderung der Menschen an den Baum im Siedlungsraum ist, dass er stabil ist. Die Tilia Baumpflege AG hat die Stabilität von ein paar tausend Bäumen beurteilt. |
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1. Schritt:
Der erste Schritt der Stabilitätsbeurteilung ist, sich zu überlegen, ob anhand der Baumgrösse, der Baumart, des Baumzustandes Zweifel an der Stabilität bestehen. |
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2. Schritt:
Wenn Zweifel bestehen, wird anhand des Verhältnisses von der Baumgrösse zum lastabtragenden Stamm seine Grundstabilität errechnet. |
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3. Schritt:
Wenn die errechnete Grundstabilität knapp ist, werden mittels einer Lastanalyse die exakten statischen Begebenheiten ermittelt.
Diese Buche hat bei einer Höhe von 20 Metern einen Stammdurchmesser von 127cm. |
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| Das
Eigengewicht beträgt 22 Tonnen. Der Baum wird
bei Orkanwindstärken mit 559 kNm belastet,
dies bedeutet eine Belastung von 55,9 Tonnen mit
einem Meter Hebellänge. Der Baum hat aber dennoch
wegen seiner enormen Dicke eine Grundstabilität
von 830% bei Orkanbelastung. |
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4. Schritt:
Bei ausreichender Bruchsicherheit kann durch gravierende
Schäden trotzdem Zweifel an der Stabilität
des Baumes bleiben. In diesem Fall wird eine Lastmessung
durchgeführt. |
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| Der Baum wird durch eine genau gemessene Ersatzlast belastet. |
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Während der Belastung wird die Baumneigung in einer Auflösung von Hundertstelgraden gemessen. Gleichzeitig wird die Holzdehnung mit Elastometern (3 Geräte rechts) in Tausendstelmilimeter Auflösung bestimmt. Aus den gewonnenen daten werden von Computerprogrammen die effektiven Sicherheitswerte ermittelt.
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Je nach Resultat empfehlen wir,
- den Baum ohne Massnahmen zu erhalten
- den Baum mit Massnahmen zu sichern
- oder den Baum zu fällen |
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